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Regionalplattform Oldenburg für den Widerstand gegen Atompolitiker und Atomindustrie

Vor dem nächsten Super-GAUAm 7.3.2017 und 8.3.2017 kommt Jochen Stay im Rahmen einer Infotour mit dem Thema "Vor dem nächsten Super-GAU. Atompolitik in Deutschland sechs Jahre nach Fukushima" nach Rodenkirchen und Westerstede.

Jochen Stay„Auch sechs Jahre nach dem angeblichen Atomausstiegs-Beschluss ist Deutschland zweitgrößter Atomstrom-Produzent der EU: Acht Reaktoren sind noch am Netz, werden immer älter und störanfälliger. Gleichzeitig wollen sich die Stromkonzerne aus der Verantwortung für die Folgekosten der Atomkraft stehlen. Der etwa einstündige Vortrag beleuchtet die aktuellen atompolitischen Debatten und fragt: Was haben wir wirklich aus Fukushima gelernt? Jochen Stay macht Mut zur Einmischung und zeigt, was der/die Einzelne tun kann, um der Atomwirtschaft die Stirn zu bieten. Nach dem Vortrag besteht die Gelegenheit zur Diskussion.“ (Quelle: .ausgestrahlt)

Am 7.3.2017 in Rodenkirchen

Gaststätte Friesenheim
Friesenstraße 15, 26935 Stadland, Rodenkirchen
Beginn: 19.30 Uhr

Veranstaltet von Aktion Z und dem Arbeitskreis Wesermarsch

Am 8.3.2017 in Westerstede

Altes Stadthaus
Albert-Post-Platz 21, 26655 Westerstede
Beginn: 19:00 Uhr

Veranstaltet von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Ammerland und dem Arbeitskreis Wesermarsch

Update: Nach unseren aktuellen Informationen waren 5 Menschen aus Oldenburg und 4 aus der Region Weser-Ems bei der Demonstration in Lingen dabei.

Demo in Lingen InnenstadtDemo in Lingen Straße

Atomkraftwerken jetzt den Saft abdrehen!

Brennstoffversorgung aus Lingen und Gronau stoppen!

Beginn war am 29.10.2016 um 13 Uhr, Bahnhof Lingen
Abschlusskundgebung vor dem Alten Rathaus

Gemeinsam mit vielen Menschen aus dem Emsland und ganz Niedersachsen, aus NRW und aus anderen Regionen waren wir am 29. Oktober 2016 für unsere Forderungen auf der Straße:

  • Uranlieferungen aus Lingen und Gronau an marode AKW in Belgien und Frankreich stoppen!
  • Brennelementeherstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau beenden!
  • Das AKW Emsland, Grohnde, Tihange, Doel, Fessenheim, Cattenom und alle anderen AKW abschalten! Sofort!
  • Energiewende jetzt! Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom!

Über 5 Jahre nach Fukushima und 30 Jahre nach Tschernobyl sind wir mehr denn je von alternden Atomkraftwerken und von einer weiterhin aktiven Nuklearindustrie bedroht.

Atomausstieg? Ungenügend!

Während die verbleibenden 8 deutschen Atomkraftwerke bis Ende 2022 abgeschaltet werden sollen, bleibt die nukleare Infrastruktur unangetastet. Sowohl die Brennelementefabrik in Lingen (Niedersachsen) als auch die Urananreicherungsanlage in Gronau (NRW) verfügen weiterhin über eine unbefristete Betriebsgenehmigung. Beide Uranfabriken versorgen Atommeiler in aller Welt mit Brennstoff, so auch die besonders maroden Meiler Tihange, Doel, Fessenheim und Cattenom.

Lingen – Zentrum der Atomindustrie dicht machen!

In Niedersachsen hat sich die Atomindustrie auch im Emsland breit gemacht. Gleich vier Atomanlagen in Lingen stehen exemplarisch für verschiedene Gefahren in der nuklearen Kette:

Mit der Brennelementefabrik mutet die Firma AREVA der Bevölkerung in der Region Störfälle und gefährliche Atomtransporte zu.
Das fast 30 Jahre alte AKW Emsland soll trotz wiederholter Störfälle noch bis Ende 2022 weiter laufen, wobei es schon jetzt ein unzumutbares Risiko darstellt. Nicht ohne Grund werden in dessen Umkreis Jodtabletten auf niederländischer und deutscher Seite verteilt. Aber veraltete Katastrophenschutzpläne und fehlende Evakuierungspläne lassen befürchten, dass die Bevölkerung bei einer nuklearen Katastrophe der radioaktiven Verseuchung schutzlos ausgeliefert sein wird.

Die Castor-Atommüllhalle neben dem AKW Emsland macht Lingen zu einem weiteren Atommüllstandort in Niedersachsen, neben den schon vorhandenen oder geplanten Standorten Asse, Gorleben und Schacht Konrad.
Am ständig wachsenden hochradioaktiven Müll und dem äußerst schwierigen Rückbau des AKW Lingen 1 zeigt sich, wie sehr die nuklearen Hinterlassenschaften unsere Zukunft und die nachfolgender Generationen belasten.

Urananreicherung in Gronau beenden - Uranexporte stoppen!

In NRW zieht die Angst vor einem Super-GAU in Belgien, aber auch vor den niedersächsischen Atomkraftwerken Emsland (Lingen) und Grohnde immer weitere Kreise. Die Zahl der Kommunen, die sich gegen die belgischen Pannenreaktoren wehren oder vorsorglich Jodtabletten an die Bevölkerung verteilen wollen, wächst zusehends.
Dabei muss klar sein: nur durch das Abschalten der Hochrisikomeiler ist die Gefahr gebannt, und nur mit einen Lieferstopp kann verhindert werden, dass die Meiler in Tihange mit dem angereicherten Uran aus Gronau weiterlaufen.
Dass sich die NRW-Landesregierung der Klage der Städteregion Aachen gegen das AKW Tihange angeschlossen hat, ist ein richtiger Schritt, doch längst nicht ausreichend. Es ist an der Zeit, die im NRW-Koalitionsvertrag vereinbarte Schließung der Urananreicherungsanlage vor der Landtagswahl 2017 endlich umzusetzen!

Für eine andere Atommüll-Politik

Aufruf zur Tagung „Atommüll ohne Ende“ (Teil 2)

20. Juni 2015, 11-17 Uhr Berlin, Tagungszentrum Pfefferberg, Schönhauser Allee 176
Zeigen wir's der Atommüll-Kommission!
Zeigen wir's der Atommüll-Kommission!

Seit einem Jahr tagt in Berlin die Atommüll-Kommission. Wir sind empört darüber, wie die Kommission zustande kam, wie sie zusammengesetzt ist und wie sie arbeitet. Bisher gab es keine geeignete Gelegenheit, dies öffentlich zu zeigen. Das ändert sich jetzt.

Am 20. Juni, wohlgemerkt mehr als ein Jahr nach Beginn und nur ein halbes Jahr vor dem Ende ihrer Arbeit, will die Kommission in Berlin eine „Auftaktveranstaltung“ zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger machen. Das ist kein ernst gemeinter Auftakt. Hier wird der "Auftakt" nachgeschoben. Es wird eher eine Beteiligungs-Simulation, denn schon bisher hat sich die Kommission wenig dafür interessiert, was die von der Atommüll-Lagerung aktuell und zukünftig betroffenen Bürgerinnen und Bürger wollen.

Aus Anti-Atomgruppen, Umweltverbänden und Standortinitiativen wird sich kaum jemand in diese Alibi-Veranstaltung einbinden lassen. Und das ist auch gut so. Fataler Weise könnten jedoch Politik und Medien aus unserer Abwesenheit den falschen Schluss ziehen, dass sich niemand für das Atommüll-Thema interessiert und echte Mitbestimmung der Betroffenen somit auch gar nicht nötig ist.

Atommüll ohne EndeUnabhängig von der Atommüll-Kommission des Deutschen Bundestages haben wir kontinuierlich zu diesem Thema gearbeitet. Mit der Tagung „Atommüll ohne Ende“, die im März 2014 in Berlin stattfand, wollten wir deutlich machen, dass das Atommülldesaster viele Regionen und viele Menschen berührt und dass ohne eine umfassende und demokratische Beteiligung der Öffentlichkeit beim Umgang mit dem Atommüll keine gesellschaftliche Lösung in Sicht ist. In der Folge haben Anti-Atom-Initiativen den Atommüll-Report vorgelegt – eine schonungslose Bilanz des Atommülldesasters.

Wir werden am 20. Juni ebenfalls zu einer großen Tages-Veranstaltung in Berlin zusammenkommen und diese Arbeit fortsetzen. Wir wollen über die akuten Atommüll- Probleme überall im Land sprechen. Wir wollen die Atommüll-Politik der Bundesregierung kritisch beleuchten. Wir wollen unsere Kritik an der Kommission formulieren. Wir wollen diskutieren, welche Bedingungen es für eine ernsthafte Beteiligung der Betroffenen braucht. Wir wollen öffentlich zeigen: Es gibt eine Menge Menschen in diesem Land, die über Atommüll reden wollen – aber nicht nach den einseitig gesetzten Spielregeln der Kommission.

Der 20. Juni wird einer der wenigen Tage sein, an dem sich eine breite Öffentlichkeit für die Konflikte rund um den Atommüll und die Kommission interessiert. Das wollen wir nutzen. Und wir wollen diese öffentliche Aufmerksamkeit nicht der Kommission und ihrer Pseudo- Beteiligung überlassen.

Deshalb rufen wir alle auf, die mit der gegenwärtigen Atommüll-Politik unzufrieden sind: Kommt am 20. Juni nach Berlin und zeigt durch Eure Teilnahme, dass uns das Thema Atommüll unter den Nägeln brennt, wir aber absolut nicht damit einverstanden sind, wie Bundesregierung und Kommission damit umgehen.

Der Titel der Veranstaltung „Atommüll ohne Ende – Teil 2“ nimmt Bezug auf die Tagung der Umweltverbände im März 2014 in Berlin. An deren Diskussionen wollen wir anknüpfen.

Informationen zur Anreise, Teilnahmekosten und zum Programm findet ihr bei .ausgestrahlt.

.ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie | Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg | BUND Naturschutz in Bayern e.V. Schweinfurt | BüfA – Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien Regensburg | Anti-Atom-Gruppe Freiburg

Am Mittwoch, den 21.01.2015 war Jochen Stay, Sprecher der bundesweiten Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, im Rahmen seiner Info-Tour durch deutsche Städte auch zu Gast in Oldenburg im Vortragssaal des PFL. Rund 50 ZuhörerInnen verfolgten den außerordentlich spannenden und informativen Vortrag.

Atomkraftwerke produzieren seit Jahrzehnten zigtausende Tonnen Atommüll. Kein Gramm davon sei bisher schadlos entsorgt, so Stay in seinem Vortrag. Im Gegenteil zeigten die Atomlager Asse und Morsleben, aber auch ohne Genehmigung laufende Zwischenlager wie Brunsbüttel, dass angesichts der rostenden Fässer größte Sorge angebracht ist. Trotz der Abschaltung einiger Atomkraftwerke bleibe Deutschland weiterhin der zweitgrößte Atommüllproduzent der EU. Bei der Entsorgung sei ein gesellschaftlicher Konsens notwendig. „Wenn die Gesellschaft nicht mitgenommen wird, kann der Atommüllkonflikt nicht gelöst werden“, sagte Stay. Die Atommüllkommission sei vor diesem Hintergrund falsch besetzt. Die so genannten unabhängigen Experten hatten in der Vergangenheit allesamt in unterschiedlicher Weise Atomkraft unterstützt oder einen Nutzen davon. Einige haben sogar am Endlagersuchgesetz, das die Kommission bewerten soll, mitgearbeitet. Auch einige der VertreterInnen der Zivilgesellschaft in der Atommüllkommission seien nicht unvoreingenommen so z. B. der Ex-Chef von Eon-Kernkraft oder der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Urenco (u. a. Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau). Mit diesen Beteiligten kann kein gesellschaftlicher Konsens hergestellt werden, weil eine ergebnisoffene Diskussion unmöglich erscheint.

Jochen Stay berichtete auch davon, dass eine echte gesellschaftliche Diskussion durch einen Teil von Politik und Medien zu verhindern versucht wird. Er berichtete, dass die derzeitige Regierung teure Studien in Auftrag gibt, um herauszufinden, welche sprachlichen Formulierungen zu der Thematik möglichst wenig Angriffsfläche bei den Menschen auslösen.

Die anschließende lebhafte Diskussion war deutlich getrieben von der Sorge um die ungelöste Atommüllproblematik. Vielen Dank an alle anwesenden TeilnehmerInnen!

Zum Schluss noch einige gerne zu diskutierende Thesen unsererseits:

  • Mit Unterstützung des BUND und des AStA hatten wir u.a. durch Flyer verteilen in der Uni zur Teilnahme an der Infoveranstaltung aufgerufen. Leider sind sehr wenig junge Leute dieser Einladung gefolgt. Ist die Atommüllproblematik bei jungen Leuten derzeit, vielleicht auf Grund des geplanten Atomausstiegs, ad acta gelegt worden?
  • Obwohl eine Pressemitteilung an zahlreiche Zeitungsredaktionen, Radio-, TV-, und Onlineredaktionen verschickt wurde, war kein einziger Pressevertreter anwesend. Unterstreicht dies Jochen Stays Sicht auf den medialen Umgang mit der Thematik, oder spielt auch hier der Atomausstieg eine Rolle?
Jochen Stay
Jochen Stay (Foto: ausgestrahlt.de)

„Atommüll ohne Ende“: Infoveranstaltung mit Jochen Stay am 21. Januar 2015

„Atommüll ohne Ende: Wie geht die Gesellschaft mit den strahlenden Abfällen aus Atomkraftwerken um?" ist das Thema einer Info-Veranstaltung mit Jochen Stay, Sprecher der bundesweiten Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt am Mittwoch, den 21. Januar 2015, 19.30 Uhr im Vortragssaal des PFL (Peterstr. 3, 26121 Oldenburg).

Eine sichere Lösung für das Jahrtausendproblem Atommüll gibt es nicht. Die „Endlager“-Projekte in Gorleben, Morsleben und der Asse sind gescheitert. Nun hat der Bundestag das sogenannte Endlagersuchgesetz beschlossen und eine Kommission eingesetzt, die sich angeblich der Probleme annehmen soll.

Doch wie sieht die Realität aus? Welche Dimensionen nimmt das Atommüll-Desaster in Deutschland inzwischen an? Dazu und zu weiteren Punkten wird Jochen Stay Auskunft geben.

InfotourBitte merkt Euch den Termin schon jetzt vor und informiert auch gerne eure Kontakte!

Ihr seid bei Facebook? Hier könnt Ihr Eure Teilnahme markieren und Freund_innen einladen!

Hier links als Download: Plakat zum Ausdrucken und Aushängen (PDF ca. 273 kB)

Landwirtschaftsminister Meyer und Rebecca Harms
Landwirtschaftsminister Meyer und Rebecca Harms (Bild: Jörn Anders)

Die Energiewende soll abgewürgt werden - deshalb demonstrierten am Samstag den 22. März 2014 30.000 Menschen für eine echte Energiewende, gegen Atom- und Kohlekraft. Demonstriert wurde in den Landeshauptstädten Hannover 8.000 (Menschen und 40 Trecker), München, Düsseldorf und Kiel (je 5.000), Wiesbaden und Mainz (insgesamt 4.000), Potsdam (2.000) sowie in Freiburg (1.000).

No Moor Fracking
No Moor Fracking (Bild: Jörn Anders)
United Colours of Energiewende
United Colours of Energiewende (Bild: Jörn Anders)

Mit ca. 25 Aktivisten trafen wir uns um 8:30 Uhr am Oldenburger Bahnhof und fuhren mit dem Niedersachsenticket nach Hannover.

Wir sind der Strom
Wir sind der Strom (Bild: Jörn Anders)

Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt sagte bei der Demonstration von 8.000 Teilnehmern in Hannover: „Wir wollen nicht erst 2022 raus aus der Atomkraft sondern jetzt. Wir wollen keine neuen Braunkohletagebaue, sondern ein Kohleausstiegsgesetz. Wir wollen kein Fracking, sondern den zügigen weiteren Ausbau von Wind- und Solarenergie. Und wer behauptet, die Energiewende sei zu teuer, der will doch nur weiter seinen Reibach mit schmutzigen Kraftwerken machen und verschweigt gleichzeitig die Kosten von Klimakatastrophe und Atommüll-Desaster.

Am 10. Mai 2014 machen wir weiter - mit einer Demo zu Lande und zu Wasser in Berlin! Macht euch schon mal bereit.

Hier eine Diashow einiger Bilder von den Demonstrationen.

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